Rügen
Heute gehts von Schwerin nach Rügen, wo wir ein bisschen rumgondeln und uns dann auf dem Knaus Campingpark in Altenkirchen einrichten.
Der Campingplatz liegt direkt an einer kleinen Steilküste mit Abstieg zum Strand. Wenn da ein Stück abgebrochen wäre, hätten wir mit samt dem Camper auch unten gelegen
. Is aber nichts passiert.

Am nächsten Tag machen wir einen Teil des Touri Programms mit und latschen zum Kap Arkona.
Praktischerweise kann man da nämlich nicht hinfahren, sondern muss von Puttgarten aus entweder zu Fuß oder mit einem kleinen Zug (auf Rädern) anreisen. Auf dem Rückweg zieht es sich bedenklich zu, wir schaffen es aber weitgehend trocken in einem Blumenladen Schutz zu suchen.

Als nächstes machen wir uns auf nach Prora. Das steingewordenen Schlachtschiff des Nationalsozialismus zieht sich 5km am Strand von Prora entlang. Das ehemalige KdF Seebad war als Ferienstätte für 20.000 Menschen geplant, wurde jedoch nie als solche genutzt. Mittlerweile befindet sich unter anderem eine Jugenherberge in dem Komplex, weite Teile stehen jedoch nach wie vor leer.
Der letzte Abschnitt mit einer Länge von 450 Metern wird Ende diesen Jahres vom Bund an einen Investor veräussert. Die Bieterfrist ist bereits abgelaufen.
Wir machen es uns mit dem Camper auf einer der ausladenen Parkflächen vor den "Ruinen" bequem. Für 5 Euro bekommen wir hier einen Parkschein für 24 Stunden, was wir ein äusserst faires Angebot finden. Ausser uns nehmen noch zwei weitere Campingbusse das Angebot wahr.
Am nächsten Tag (Dienstag) nehmen wir uns ausgiebig Zeit und laufen gefühlte 4 km durch das erstaunlich gut erhaltene Gebäude.
Am Mittwoch finden andere "Touristen" dort einen Toten im Keller
. www.allgemeine-zeitung.de/nachrichten/polizei/11045114.htm





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